Meine lieben Freunde und liebe Musikfreunde,
Ich habe gehört dass ihr eine Internetseite über mich / mein Schicksal erstellt habt. Ich möchte mich für Eure Wertschätzung und all die Mühe von ganzem Herzen bedanken!
Ich wünschte, ich könnte mir Eure Seite anschauen und euch folgen. Leider gibt es im Kerker kein Internet.
Nochmals meinen herzlichsten Dank an jeden Einzelnen von euch.
Eins möchte ich noch sagen: ich vermisse die Musik sehr!
In liebe
Nudem Durak

Brief von Nudem mit Stempel der Gefängnisverwaltung

Am Samstag fand in Hamburg nicht nur der G20 Gipfel mit u. a. Erdogan als Teilnehmer statt. Unter dem Motto „Grenzenlose Solidarität statt G20“ gingen laut Veranstalter 76.000 Menschen auf die Straße. Darunter viele kurdische AktivistInnen. Wir waren auch dabei und haben viele Menschen getroffen, die sich für Nudems Geschichte interessiert haben.

Wir freuen uns sehr euch das Lied „The Story of Nudem Durak“ von Claus Zimmermann präsentieren zu können!

Die Aufnahme stammt von unserer Veranstaltung vom 25. Juni. Vielen Dank, lieber Claus!

Wir würden uns sehr freuen, wenn euch sein Lied gefällt und ihr es auf allen Kanälen teilt.

Nach vielen Monaten war es der Familie möglich, Nudem Durak das erste Mal in ihrem neuen Gefängnis zu besuchen. Für die 600 km von Kumcatı nach Bayburt war die Familie 14 Stunden mit dem Auto unterwegs. Obwohl ihre Mutter Hatice nicht gesund ist, ist sie doch mitgefahren. Hier seht ihr ihre Angehörigen bei einer Rast.

Nudems Familie auf dem Weg nach Bayburt

Nudem Durak ist nicht mehr in Mardin. Sie wurde in das Gefängnis von Bayburt verlegt. Das ist 600 km von ihrer Familie entfernt! Ihre Mutter kann sie nicht mehr besuchen, da sie den Strapazen der Fahrt derzeit nicht gewachsen wäre.

Gefängnistor in Bayburt